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Was wann im Garten gemacht wird.
Die Zeitfenster gelten für die Südpfalz: milde Winter, früher Frühling, langer Herbst. Wer im richtigen Fenster arbeitet, spart Arbeit und der Garten dankt es sichtbar.
Der Jahresverlauf auf einen Blick.
Ocker ist das ideale Fenster, Grün der Zeitraum, in dem es auch noch geht. Manche Arbeiten haben zwei Fenster im Jahr — Frühjahr und Herbst.
Vier Dinge, die über den Zeitpunkt entscheiden.
Der Boden, nicht das Datum
Vertikutieren und Nachsaat lohnen erst ab etwa 8 bis 10 Grad Bodentemperatur — in einem kalten April also später als im Kalender, in einem milden März früher. Pflaster-, Mauer- und Zaunarbeiten brauchen frostfreien Boden, Mörtel zusätzlich über 5 Grad.
Hecken: Schutzfrist beachten
Vom 1. März bis 30. September sind starke Rückschnitte und das Auf-den-Stock-Setzen nach dem Bundesnaturschutzgesetz nicht erlaubt — zum Schutz brütender Vögel. Schonende Form- und Pflegeschnitte sind ganzjährig erlaubt, sofern vorher geprüft wird, ob Vögel darin brüten.
Bedeckter Himmel schlägt Sonnenschein
Bei Schnittarbeiten verbrennen die Schnittstellen in der Mittagssonne und über 30 Grad steht die Pflanze unter Stress. Frisch verlegter Rollrasen und Nachsaat brauchen ebenfalls kühle, feuchte Tage — im Sommer nur mit Bewässerung.
Zwei Fenster sind voll, zehn Monate sind frei
Frühjahr und Herbst sind die Zeit, in der alle gleichzeitig anfragen. Vieles lässt sich davor oder danach genauso gut machen — Steinreinigung, Formschnitt oder Pflasterarbeiten zum Beispiel. Wer flexibel ist, kommt schneller an einen Termin.